Zum Thema Coronavirus - Der Gemeinderat informiert:

Gebetsaufruf

Gebetsaufforderung: „Betet für die Regierenden und für alle, die Gewalt haben, damit wir in Ruhe und Frieden leben können, in Ehrfurcht vor Gott und in Rechtschaffenheit. So ist es gut und gefällt Gott, unserem Retter.“

Die Bibel: 1. Timotheus 2,2-3

Wir beten für…

  • Politiker: Betet für die verantwortlichen Politiker um Weisheit in dieser Krisensituation.
  • Forscher: Betet für die medizinischen Forscher, dass Gott ihnen Einsicht und Kreativität gibt, ein Gegenmittel für das Virus zu finden.
  • Erkrankte: Betet für die Erkrankten um Heilung und Genesung.
  • Unser Miteinander: Betet für Besonnenheit und Solidarität mit anderen

 

Gebet:
Herr,

angesichts einer noch nie dagewesenen Situation
rufen wir zu dir.

Wir bringen dir unsere Hilflosigkeit, unsere Sorge und unsere Fragen
und bitten dich: lass uns in dir geborgen sein.

Wir bringen die alle, die in Quarantäne sein müssen und unter der Isolation leiden.
Seit du ihnen nahe.

Wir bringen dir alle Erkrankten und bitten dich um Trost und Heilung.
Sei den Leidenden nahe,
erbarme dich der Sterbenden,
tröste die Trauernden.

Wir beten für alle, die von Angst überwältigt sind.
Gib uns deinen Geist der Besonnenheit.

Segne alle Menschen, die im Dienst für andere jetzt besonders herausgefordert sind:
Ärzte, Krankenschwestern, Mitarbeiter der Diakonie,
aber auch die Mitarbeiter der Rettungsdienste oder Polizei.

Gib den Politikern und den Mitarbeitern der Gesundheitsämter Weisheit.
Schenke den Forschern Weisheit und Energie,
damit bald medizinisch geholfen werden kann.

Wir rufen dich an, unser Herr und Gott
und bitten dich um dein Erbarmen.

Amen

Liebe Gemeinde,

am 11. März hat die Weltgesundheitsorganisation die Ausbreitung des Corona Virus auf den Status einer Pandemie erhöht. Angesichts der steigenden Zahl von Infektionen ist es eine zentrale Aufgabe, die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen, beispielsweise durch Absage von größeren Veranstaltungen und Vermeidung von nicht notwendigen sozialen Kontakten. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte dazu: „Jeder einzelne muss sich jetzt fragen: was kann ich tun, um die Ausbreitung zu verlangsamen? Was kann ich tun, um Alte und Kranke zu schützen? Unsere Selbstbeschränkung heute wird morgen Leben retten.“ Dies ist eine notwendige Solidarität mit besonders gefährdeten älteren und chronisch kranken Menschen.
 

In unserer Verantwortung als Gemeinderat haben wir entschieden, alle Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen vorerst bis zum 31.03.2020 auszusetzen.


Uns ist bewusst, dass dies ein besonderer Eingriff in unser Gemeindeleben ist. Aber besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Wir sind aber davon überzeugt, dass dies ein glaubwürdiger Beitrag zum Umgang mit dem Virus ist gemäß des Paulus-Wortes: „Jeder achte nicht nur auf das eigene Wohl, sondern auch auf das der anderen.“ (Philipper 2,4)
 

Wir werden diese Information über alle uns zur Verfügung stehenden Kanäle weitergeben und bitten euch zugleich, dies in eurem Umfeld zu streuen, sodass möglichst viele informiert sind. Wer sich noch nicht für den Newsletter der Gemeindeangemeldet hat, kann dies über die Homepage tun (klicken auf Newsletter und dann den Anweisungen folgen). Denkt im Besonderen auch an die Geschwister unter uns, die nicht auf elektronische Medien zugreifen können.
 

Wie es nach dem 31.03. weitergeht, ist zurzeit noch nicht abzusehen. Wir werden die Entwicklung weiter beobachten und euch entsprechend zeitnah informieren.
 

Bitte nutzt die Möglichkeit von geistlichen Impulsen aus den Medien (Fernseh-Gottesdienst, Bibel TV, ERF oder christliche Internetportale). Wir werden uns Gedanken machen, wie wir darüber hinaus als Gemeinde selber Dinge anbieten können. Hier ist Kreativität gefragt.
Die Predigt für den Sonntag wird auf jeden Fall auf unserer Homepage zu finden sein.
 

Christoph Stiba, der Generalsekretär unseres Bundes, schreibt: „Es ist und bleibt wahr, dass wir auch in Krisenzeiten in Gottes Hand sind. Darum handeln wir nicht aus Angst oder in Panik, sondern aus Verantwortung und Solidarität mit den Mitmenschen, deren Gesundheit in Gefahr sein könnte. Vielleicht sind Besonnenheit und Gelassenheit in diesen Tagen die anmutigsten Formen des Gottvertrauens.“
 

Für die Gemeindeleitung
Birgit Witt und Norbert Kursch